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H1311 Georgien zwischen postsowjetischer Euphorie und der Realität: Das Gastland der Frankfurter Buchmesse im Fokus (mit Voranmeldung)

Status Kurs abgeschlossen Kurs abgeschlossen
Beginn Mi. 14.11.2018 um 19:00 Uhr
Ende Mi. 14.11.2018 um 21:00 Uhr
Kursgebühr 0,00 €
Dauer 1 Termin
Anmeldeschluss 07.11.2018
geplante Teilnehmerzahl
Kursleitung Mikheil Peradze

Nachdem Georgien im Jahr 1991 seine Unabhängigkeit von der Sowjetunion erkämpft hatte, herrschte in Georgien Euphorie und die Hoffnung auf eine neue Ära. Doch sah sich das Land schnell mit dem schweren Erbe der Bevormundungspolitik durch die Sowjetunion konfrontiert. In der Folge erschütterten Bürgerkriege und Wirtschaftskrisen die Bevölkerung. Was bedeutet also für die Georgier/innen heute ihre vor mehr als 25 Jahren erkämpfte Unabhängigkeit? Welche politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen prägen das Land, das 2018 zum Gastland auf der Frankfurter Buchmesse bestimmt wurde? Wie gelingt die Gratwanderung zwischen prowestlicher Orientierung einerseits und Annäherungsversuchen zu Russland andererseits? Der georgische Politikwissenschaftler Mikheil Peradze, der an der Philipps-Universität Marburg forscht und lehrt, zeichnet die Geschichte und Herausforderungen eines faszinierenden und in Deutschland oft unbekannten Landes nach, das sich zwischen dem Erbe der Vergangenheit und verheißungsvoller Freiheit neu zu definieren versucht. Der Vortrag findet in Kooperation mit der Stadtbibliothek statt.



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