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Veranstaltung "Lesung mit Saba-Nur Cheema und Meron Mendel "Das Miteinander in Zeiten der Polarisierung - Wie wir wieder streiten lernen"" (Nr. 261-1345) wurde in den Warenkorb gelegt.

261-1345 Lesung mit Saba-Nur Cheema und Meron Mendel "Das Miteinander in Zeiten der Polarisierung - Wie wir wieder streiten lernen"

Status Plätze frei Plätze frei
Beginn Fr. 27.03.2026 um 19:00 Uhr
Ende Fr. 27.03.2026 um 21:00 Uhr
Kursgebühr 0,00 €
Dauer 1 Termin
Kursleitung Meron Mendel
Saba-Nur Cheema

Die Welt ist aus den Fugen. Juden, Muslime, Deutsche, Einwanderer stehen einander in neuer Unversöhnlichkeit gegenüber. Was hilft? Reden, um Vorurteile und Hass abzubauen. Unterschiedlicher könnten sie nicht sein: Saba-Nur Cheemas Familie kommt aus Pakistan, sie selbst ist in einem Frankfurter Brennpunktviertel aufgewachsen, geprägt vom konservativ-muslimischen Gemeindeleben. Meron Mendel ist in Israel geboren und in einem Kibbuz mitten in der Wüste aufgewachsen, geprägt vom Militärdienst im Westjordanland und im Libanon, bevor er zum Studium nach Deutschland kam.
Als Paar blicken sie nun gemeinsam auf die sich immer weiter polarisierende Welt und sprechen darüber.

Saba-Nur Cheema ist Politologin und promovierte Erziehungswissenschaftlerin. Sie forscht zu Antisemitismus im Kindesalter und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialforschung. Von 2020-2023 war sie Mitglied des Expertenkreises Muslimfeindlichkeit, der nach den Anschlägen in Hanau von der Bundesregierung einberufen wurde. Sie ist Präsidiumsmitglied des Goethe-Instituts.

Meron Mendel ist Professor für Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences und Direktor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main. Mendel zählt heute zu den profiliertesten Stimmen in den Debatten über Erinnerungskultur, Identitätspolitik und Antisemitismus. Er veröffentlichte zahlreiche Fachbeiträge und Bücher, darunter „Über Israel reden. Eine deutsche Debatte“ (Kiepenheuer & Witsch 2023), das für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert war, sowie den gemeinsam mit Heinz Bude herausgegebenen Sammelband „Kunst im Streit“ (2024). Regelmäßig schreibt er Essays und Kommentare für Der Spiegel, die Süddeutsche Zeitung, Die Zeit und weitere Leitmedien.

Gemeinsam verfassen Cheema und Mendel seit 2021 die FAZ-Kolumne „Muslimisch-Jüdisches Abendbrot“, die 2024 als Essayband bei Kiepenheuer & Witsch erschien. Für ihr Engagement für Demokratie, interreligiösen Dialog und gesellschaftliche Teilhabe wurde Cheema und Mendel unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz und der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der OMAS GEGEN RECHTS Wetzlar, der Heinrich-Böll-Stiftung; der Ernst-Leitz-Stiftung sowie der Volkshochschule Wetzlar.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 statt.
Gefördert durch Mittel des Landes Hessen im Rahmen des Weiterbildungspakts.



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Kursort

Haus Friedwart

Laufdorfer Weg 6
35578 Wetzlar

Termine

Datum
27.03.2026
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Laufdorfer Weg 6, Haus Friedwart